Herzlich Willkommen auf der Homepage des Sportgymnasiums Erfurt
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Sport-News
Leichtathletik: Anton Senft mit U18-WM-Norm und weitere gute Ergebnisse am Pfingswochenende
In Rehlingen, Garbsen, Ohrdruf oder auch Dudince waren die Leichtathleten unserer Einrichtung am Pfingstwochenende unterwegs und konnten dabei schon mit erstaunlichen Resultaten aufwarten. Besonders die Sprinter und Springer, in der Vergangenheit oft gescholten, verdienten sich gute Noten.
Herausragend sicherlich die 2,08m des B-Jugendlichen Anton Senft im Hochsprung, der damit in Garbsen die Norm für die U18-WM im Juli im ukrainischen Donezk auf den Zentimeter genau übersprungen hat. Scheinbar kann hier jemand die Traditionen eines Henry Lauterbachs oder Rolf Beilschmidts in Thüringen fortsetzen.
Aber auch Lisa-Marie Jacoby (U 18w), die eine Favoritin für die Norm zur WM über 400m Hürden ist, glänzte zum Saisonauftakt mit sehr guten 24,41s über 200m beim Pfingssportfest in München. Über 100m lief sie 12,24s.
Weitere herausragende Ergebnisse im Überblick:
Cindy Raabe - U 20w 100m - 12,24s 200m - 25,47s
Paula Winkler - U 18w Dreisprung - 12,37m
Robin Cyriax - M 15 Weitsprung - 6,41m Jan-Niklas Pippert - M 14 Weitsprung - 6,09m
Beim Europacup der Geher in Dudince/Slowakei waren unsere beiden Vertreter, Jonathan Hilbert und Karl Junghannß, in der Rolle der Lernenden auf internationalem Parkett. Bei großer Hitze, welche die Leistungen im 10km- Wettbewerb beeinträchtigte, belegten sie in 46:19 min Platz 24/Jonathan bzw. in 48:36 min Platz 43/Karl.
Theatererfahrungen mit Hürden
Nach zwei gelungenen Aufführungen des Stückes „Der Goldene Ball“ in unserer Schule wollten wir, die Klasse 8a, am letzten Donnerstag unser Können auch über die Schulgrenzen hinweg bei den Erfurter Schultheatertagen in der Schotte unter Beweis stellen. Als wir dort ankamen und uns leicht erschrocken auf einer richtigen Bühne wiederfanden, war allen klar, dass dies noch einmal eine ganz andere Herausforderung darstellen sollte. Unsere Arbeitsteilung in Spiel- und Technikteam behielten wir bei und während die Schauspieler ihrem Auftritt entgegenfieberten, „nervten“ unsere Technik- Asse die Mitarbeiter der Technikabteilung der Schotte mit ihren Wünschen hinsichtlich Musik, Bild und Licht. Nach zwei Stücken einer Grund- und einer Regelschule waren wir an der Reihe. Schon während der zwei ersten Aufführungen wurde uns aber klar, dass wir es nicht nur mit unserer eigenen Nervosität aufnehmen mussten, sondern auch mit einigen störenden Gästen in einem überfüllten Zuschauerraum, die offensichtlich an den schauspielerischen Darbietungen weniger

interessiert waren. Alle waren höchst angespannt, als es um 12. 00 Uhr endlich losging. Gleich zu Beginn war zu merken, dass die Lichteffekte, die wir nun zur Verfügung hatten, unser Stück noch einmal erheblich aufwerten sollte. Trotz der zeitweiligen Unruhe und vereinzelter Zwischenrufe gelang es uns, eine Stimmung auf der Bühne und im Zuschauerraum zu erzeugen, die erahnen ließ, wie sich Menschen von einer Bewegung unreflektiert mitreißen lassen können und dabei Andersdenkende ausgrenzen. Dabei mussten wir noch mit der Schwierigkeit kämpfen, dass die Musiktitel nicht passend eingespielt wurden, was in der Hektik auch einem erfahrenen Schotte-Techniker offensichtlich passieren kann. Äußerst professionell und davon unbeeindruckt spielten wir unser Stück zu Ende. Auch wenn sich danach wegen der genannten Hürden nicht sofort ein Glücksgefühl einstellen wollte, durften wir doch zufrieden sein. Ein übervolles Haus, technische Schwierigkeiten und trotzdem hatten wir unseren Mann und unsere Frau gestanden. Eine Erfahrung, die unser niemand mehr nehmen kann.
Die Klasse 8a